Mode Wefer in Ründeroth – ein starkes Team

Zeitungsbericht über unser 50. Jubiläum

Seit 50 Jahren haben modebewusste Einwohner von Ründeroth ein Ziel: Jeans&Mode Wefer an der Hauptstraße 16. Das gilt für Herren und Damen gleichermaßen, denn beide werden bei Inhaberin Ilona Töpfer meist fündig. Alle paar Tage kommt
neue schicke Ware auf die Bügel – und das bei einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit Espresso oder einem Glas Wasser empfangen die gut gelaunten Verkäuferinnen den Kunden, helfen gerne weiter oder lassen den Gast erst einmal selbst stöbern.

Jeans&Mode Wefer hat eine lange Historie. Und das Haus, in dem es sich befindet, eine noch längere. „Ründeroth lag an einer Postkutschenstrecke und war ein Kurort“, sagt Töpfer. Strategisch günstig also für ein Geschäft. „Früher befand sich dort
ein Tauschzentrum, danach ein Gemischtwarenladen.“ „Kurtseifer Textil“ – das Schild nahmen die Wefers lange nicht ab – war der Vorgänger des Geschäfts, das Ilona Töpfers Eltern 1966 dort eröffneten. Sie begannen zunächst mit Herrenmode und Sportartikeln, nahmen aber 1975 Damenmode und Jeans dazu. Diese war damals nur in Unisexgrößen zu haben. „Die hat entweder gepasst, oder eben nicht“, sagt Töpfer und muss lachen. Sie prägte das Geschäftsmodell der Wefers.
Bis heute steht die ehemals ausschließlich

blaue Hose im Namen und spiegelt sich zudem in einer großen Jeans-Auswahl wider. Fundierte Ausbildung. Heute ist das Geschäft ein moderner Fashion-Store mit eigener Homepage und ständig aktuellen Modetrends. Auch dank einer fundierten
Ausbildung, die Ilona Töpfer, die den Laden 2001 übernahm, in der Textilbranche genossen hat. „Ursprünglich wollte ich gar
nicht unbedingt in die Modebranche“, verrät sie. „Auf Anraten meiner Eltern habe ich dann aber doch eine Ausbildung zur Verkäuferin gemacht. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich noch eine Ausbildung in der Textil-Betriebswirtschaftslehre dran gehängt habe“, sagt sie. An der Akademie für Modemanagement in Nagold, Baden-Württemberg, lernte sie unter anderem, wie man ein erfolgreiches Unternehmen in der Textilbranche aufbaut und leitet. Dieses Wissen
konnte sie dann im Familienunternehmen umsetzen. Nach der Ausbildung und einem Jahr in einem Unternehmen in Ludwigshafen half sie ihren Eltern beim Ausrichten der Feier zum 25-jährigen Bestehen. Danach stand ihr Entschluss fest, das Geschäft zu übernehmen. „Meine Eltern waren sehr froh, dass die Nachfolge gesichert war“, sagt die Modeexpertin.

Mit Ilona Töpfer zog 2001 ein neuer Stil ein. Die Inneneinrichtung wurde erneuert, der Verkaufsraum „komplett umgestylt“. Die Holzverkleidung wich einem frischen Weiß und die Ware wurde nach Farben sortiert. Accessoires wie Schals, Taschen und Schmuck nahm Töpfer ins Sortiment auf. Den Namen behielt sie allerdings. Auch ihre Mutter blieb ihr als kompetente
Verkäuferin erhalten. „Ihre Erfahrung möchte ich nicht missen“, sagt Töpfer, die ein Team von vier erfahrenen Teilzeitkräften
leitet. „Wer zu uns kommt, der wird als Freund beraten. Ehrlich und fair.“ Zum Jubilläum soll es eine Rabattaktion geben (siehe Infokasten). „Wir wollen einfach mal Danke sagen“, sagt die Inhaberin. Ilona Töpfer freut sich schon, ihren Kunden die neuen Stücke der Saison präsentieren zu können: weite Tuniken in Oversize-Größe, schmale Skinny-Jeans und Accessoires im Bohemé-Stil. „Bei den Männerhemden gibt es ebenfalls tolle neue Prints und Farben.“ Also: Einfach mal vorbeikommen und sich in freundlicher Familien-Atmosphäre beraten lassen.

Ein netter Leserbrief

Autorin: Inge Helm

Wer sagt, Geld macht nicht glücklich, der war noch nie shoppen…bei Frau Töpfer von Jeans und Mode Wefer hier bei uns im kleinen, ehemaligen Luftkurort Ründeroth. Ich frage: wer will bei so einem zauberhaften und vielfältigen Angebot schon in die Großstadt fahren, um dort in der Anonyme seine Klamotten zusammensuchen. Bei Wefer Mode spielt das Geld nicht unbedingt eine Hauptrolle, eher die schönen Dinge, die unsere Luxuskörper umschmeicheln; denn das Preisleistungsverhältnis ist top. Das hübsche und wohl sortierte Geschäft mit seinen wunderbaren Dingen von der Kleidung über Taschen, Schuhe und Schmuck kann mit jeder großstädtischen Boutique mithalten, nur dass man hier nicht als Kundin oder Kunde angesehen wird, sondern mehr als Freundin oder Freund des Hauses. In herzlicher Atmosphäre gibt es bei Espresso, Cappuccino und Co. eine persönliche, sachkundige und individuelle Beratung, und man fühlt sich einfach wohl in diesem familiären Umfeld, und das nicht nur mit Anschauen oder Anprobieren der schönen Dinge, sondern auch mit Klönen, Lachen und manchmal auch Trösten bei Persönlichem.
Augenschmaus sind auch die wunderbar gestalteten Schaufenster, die es einem fast unmöglich machen, nicht durch die Eingangstür in das kleine Paradies hineingezogen zu werden.

Welch ein Glück für die modebewussten Bewohner vom kleinen Ründeroth oder auch von weiter außerhalb!!!

Autor: ingehelm@t-online.de